Weihnachten naht. Für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manche aber auch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft sogar mit schlimmen Folgen, die vielleicht ja doch hätten verhindert werden können.

Die Freiwillige Feuerwehr St.Pölten - St.Georgen weist darauf hin, das durch Unachtsamkeit jedes Jahr nicht wenige Weihnachtsbäume in Flammen aufgehen und Zimmer- und Wohnungsbrände verursachen, bei denen nicht nur erhebliche Sachschäden zu beklagen sind, sondern häufig auch Menschen verletzt werden.

Brandschutztipps für ein sicheres Weihnachtsfest!

Den Weihnachstbaum erst kurz vorm Fest kaufen - Damit Weihnachstbäume länger frisch bleiben, am besten bis zur Aufstellung in einem Wasser gefüllten Topf oder Kübel stellen.

Für einen festen Stand des Baumes sorgen, nur kipp- und stansichere Vorrichtungen (Baumständer) verwenden. Empfehlenswert ist ein Ständer mit Wasserfüllung.

Möglichst nicht neben Türen platzieren, damit im Falle eines Brandes Fluchtmöglichkeiten gewährleistet sind.

Werden Wachskerzen bevorzugt, diese so befestigen, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können. Nur intakte Kerzenhalter mit Kugelgelenk aus feuerfestem Material (Metall) verwenden. Auf leicht entflammbaren Christbaumschmuck (beispielsweise aus Pappe, Watte, Zelluloid, Zellwolle) verzichten!

Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen. Eltern sollten Streichhölzer sowie Feuerzeuge sicher aufbewaren, damit Kleinkinder die Kerzen nicht heimlich anzünden können.

Dürre Bäume brennen wie Zunder, der Abstand erfolgt mit rasanter Geschwindigkeit. Daher bald entfernen. Keinesfalls mehr Kerzen anzünden!!

Bei elektrischer Beleuchtung darauf achten, dass Sicherungen, Anschluss und Leitungen den Vorschriften entsprechen und keine augenscheinliche Mängel aufweisen.

Für den Notfall Löschmittel griffbereit stellen. Es genügt auch ein Eimer mit Wasser.



Wenn es doch mal passiert und der Brand nicht schnell selbst gelöscht werden kann: Raum sofort verlassen, Türen zum Brandraum schließen, Feuerwehr alarmieren (NOTRUF 122) und am Grundstückseingang erwarten.